Diverses zum Notfunk-Server auf Raspberry PI


Sicherheit


Backup

Das Backup eines Raspberry PI ist auf zwei Wegen problemlos möglich:
  1. Entweder man erstellt mit einem Zweitrechner (Betriebssystem egal) und diversen Tools aus dem Netz eine Kopie der SD-Karte ausserhalb des RPI. Hierfür muss man in unserem Fall allerdings leider das Gehäuse öffnen um die SD-Karte herauszuholen.
  2. Oder man benutzt die Linux-Bordmittel. Mittels eines Linux-Standard-Befehls und einem Shell-Skript kann man z.B. von einer 64GB Speicherkarte ein 3GB großes Image erzeugen.
Das Backup mit Linux Bordmitteln ist einfach und für jedermann gut zu handhaben und kommt vor allem ohne das lästige auf- und zuschrauben des Gehäuses aus:
  1. An einem beliebigen USB-Port einen Stick, Card-Reader, HDD oder SSD anstecken (muss größer sein als die RPI-SD-Karte und mounten. Aus Gründen der Geschwindigkeit bitte USB3-Geräte bevorzugen. sudo mount /dev/sdb /media
    sudo fdisk -l
    In der Liste bitte den Device-Namen ermitteln. In folgenden Beispiel ist dies /dev/mmcblk0.
  2. sudo dd bs=4M if=/dev/mmcblk0 of=/media/DL0XYZ.img status=progress
  3. Als Ergebnis erhalten wir eine 64 GB (in meinem Fall) große Datei auf dem USB-Device. Diese kann beispielsweise mit Etcher jederzeit wieder installiert werden auf jeder anderen 64 GB-Karte.
    Genauso kann natürlich auch gleich eine neue SD-Karte bespielt werden. Man behandelt diese, welche im Card-Reader steckt, einfach wie ein ganz normales USB-Device. Die Karte muss FAT32- oder ExFAT-Format haben.
  4. Soll das Image auf kleineren oder größeren neuen SD-Karten eingesetzt werden, oder anderweitig bevorratet und gespeichert werden, kann man dieses noch verkleinern (sehr zu empfehlen).
  5. sudo wget https://raw.githubusercontent.com/Drewsif/PiShrink/master/pishrink.sh
    sudo chmod +x pishrink.sh
    sudo mv pishrink.sh /usr/local/bin

    Damit installieren wir ein Shell-Skript, welches für uns die Arbeit erledigen wird, für welche ebenfalls nur Linux-Bordmittel benötigt werden.
  6. sudo pishrink.sh -v DL0XYZ.img
    Mittels dieses Befehls erhalten wir ein kompaktes, ca. 3 GB großes Image der Grundinstallation. Ist einem dieses immer noch zu große (z.b. aus Archivierungsgründen) kann dieses direkt beispielsweise mit GZIP komprimiert werden:
    sudo pishrink.sh -vz DL0XYZ.img
    Als Ergebnis erhalten wir nun ein 1,4 GB großes komprimiertes Image namens DL0XYZ.img.gz.
HIER kann man die Dokumentation zu pishrink.sh einsehen.

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Zugangsdaten aus der Installation

Sammlung der Zugangsdaten und Passwörter, welche wir im Laufe der Installation angelegt, geändert haben und welche unbedingt für den persönlichen gebraucht angepasst werden sollten:
BereichBenutzernamePasswort
Standard-Benutzer LinuxpiMarconi
MariaDB adminrootHeinrich23Hertz42
phpMyAdmin adminphpmyadminEdison
FTPDB5SOSBell600
Citadel adminDB5SOSBell600

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Screenshots (Beispiele meines Servers)

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Und schlussendlich hätte ich da noch Optionen.